Behandlung von Konzentrationsstörung nach der INPP®- Methode

Das FIDD Förderinstitut bietet Alternativen zur konventionellen Behandlung

Als Beispiel betrachten wir Nora  

Nora stolpert, sitzt nicht still, scheint die Ohren auf Durchzug zu stellen. Und dann: rechnet sie ihrer Mutter vor, dass es günstiger für sie ist, den Handyvertrag nicht abzuschließen, weil die Raten zu hoch sind. Wie kann das sein? Eltern, Lehrer und Geschwister haben bei der 12-jährigen meist den Eindruck, sie nähme nicht am allgemeinen Leben teil. Sie schaltet regelrecht ab. Im nächsten Moment ist sie lebendig und überspielt ihre geistige Abwesenheit mit viel Witz. Dass sie trotzdem lernt, kann ihr Umfeld nicht erkennen. Als Nora ein Kindergartenkind war, fiel ihr Verhalten nicht auf. Erst mit dem Besuch der Schule und stärker geregelten Abläufen bemerkte man die fehlende Konzentration. Und sie selbst spürte das natürlich auch – konnte sich dazu allerdings nicht reflektiert äußern. Dass sie klug ist und eine andere Form der Wahrnehmung hat, stellten glücklicher Weise Fachleute schnell fest. Die Eltern wogen verschiedene Methoden zur Behandlung der Konzentrationsstörung ab. Helfen Medikamente? Sollen wir warten, ob sich die Sache auswächst? In der Zwischenzeit gab es erste Anzeichen der Pubertät. Nicht der Norm zu entsprechen, machte Nora aggressiv. Jetzt musste gehandelt werden …

Kinder mit Konzentrationsstörungen können sich fokussieren – bei Dingen, die sie selbst interessieren 

Kinder, die äußerlich zunächst unauffällig wirken, können sich „innen drin“ ganz anders entwickelt haben. Der Zusammenhang zwischen Bewegungsentwicklung und bestehenden Lern- und Verhaltensauffälligkeiten sowie Konzentrationsstörungen wird in der Pädagogik oft nicht ausreichend wahrgenommen. Bei FIDD machen wir das so: Um die Zusammenhänge zu verstehen, gehen wir in einem ausführlichen Anamnesegespräch bis in die Schwangerschaft zurück. Hier finden sich Hinweise auf Abweichung in der normalen Entwicklung.

Vor- wie nachgeburtlich hat die Natur zur Reifung der Babys ein Entwicklungsprogramm vorgesehen, welches ausgelöst wird über die Aktivität frühkindlicher Reflexe. Diese Reflexe sorgen für die Entwicklung willentlich gesteuerter Motorik. Frühkindliche Reflexe werden im normalen Entwicklungsverlauf gehemmt, sodass das Nervensystem optimal zur Ausreifung gelangen kann. 

Aus Reflex wird willentlich gesteuerte Motorik – es gelingt die Kontrolle über den Körper und fokussiertes Handeln kann mit Leichtigkeit gelingen

In manchen Fällen ist diese Entwicklung gestört. Die Hemmung der frühkindlichen Reflexe geschieht nur unzureichend, auch wenn Eltern und Bezugspersonen sich liebevoll um das kleine Wesen kümmern. Die frühkindlichen Reflexe überdauern, sie persistieren wie Fachleute sagen. Das ist ein Prozess, den man nur mit geübtem Auge erkennt. Bis zum Schuleintritt fallen die Kinder oft nicht auf. Persistierende frühkindliche Reflexe können negativen Einfluss ausüben auf Gleichgewicht und Körperwahrnehmung, Schwierigkeiten in der Grob- und Feinmotorik, Stimmungsschwankungen, Ängsten, AD(H)S sowie allen Facetten von Lern- und Leistungsproblemen. 

Durch besondere Bewegungen erhält das Gehirn ein Update 

Lokalisieren wir in einer ausführlichen Befundung frühkindliche Reflexe als Mitverursacher der Probleme, lassen wir die Kinder diese frühkindlichen Bewegungsmuster einfach nachmachen. Das Gehirn erhält so ein „Update“. 

Unser pädagogisches Team im FIDD wird in der Regel kontaktiert, weil es Schwierigkeiten beim Lernen gibt. Lesen Sie unter Deutsch und Mathematik, wie wir Ihr Kind in diesem Fall unterstützen können. Immer wieder stellen wir dann fest, dass es neben dem Geschilderten weitere Problemen gibt. Durch eine neuromotorische Entwicklungsförderung nach der INPP- Methode® stabilisieren wir das Kind in einem ganz anderen Rahmen als herkömmliche Therapien es im Regelfall vermögen. 

Möchten Sie mehr dazu erfahren? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Broschüre. Erste Anhaltspunkte liefert auch der Fragebogen für Kinder & der Fragebogen für Erwachsene. Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie direkt zu dem jeweiligen Dokument. Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne persönlich.

Broschüre-Fiddplus Förderinstitut

 

Fragebogen-Anamnese_Erwachsene   Fragebogen-Anamnese_Kinder

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