LRS Lese-/ Rechtschreibschwäche (Legasthenie)

Von einer LRS Lese-/ Rechtschreibschwäche (Legasthenie) im Sinne einer Teilleistungsstörung spricht man, wenn Kinder Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb oder beim Lesen Lernen haben, bei gleichzeitig normaler Intelligenz und angemessener Beschulung. Das Grundproblem für Menschen mit Lese-/ Rechtschreibschwäche besteht darin, dass bei der Übertragung von gesprochener Sprache in Schriftsprache nur unzureichend auf die deutschen Rechtschreibregeln zurückgegriffen werden kann. Zumeist besteht ein diffuses System aus einfachen Laut-Buchstabe-Beziehungen (man schreibt das, was man hört) und ungesicherter Regelanwendungen. Es gibt keine „typischen“ Fehler wie die Verwechslung von b und d, vielmehr ist es die Vielzahl von Fehlern in Diktaten, Aufsätzen und nicht zuletzt in standardisierten Lese-/ Rechtschreibtests, die die Probleme belegen.

Regionale Einflüsse aus der gesprochenen Sprache können zusätzlich verunsichern, sodass zwischen Kirchtürmen und Kirschtürmen auf der Schriftebene kein Unterschied gemacht wird.

Menschen mit einer LRS lesen langsamer (oft nicht Sinn entnehmend). Während beim Lesen mit fortschreitendem Alter einige Ersatz-Strategien zur Anwendung gelangen, bleiben Fehler auf der Schreib-Ebene meist hartnäckig bestehen.

Kinder mit einer Lese-Rechtschreibstörung haben zwangsläufig in hohem Umfang Schulleistungsprobleme, die sich in schlechten Noten, Klassenwiederholungen und dem Besuch eines niedrigeren Schultyps manifestieren. Der durchschnittliche Schulabschluss der betroffenen Jugendlichen bleibt ohne eine entsprechende Förderung oft deutlich hinter dem von Gleichaltrigen zurück. Bedingt Abhilfe kann hier der sogenannte Nachteilsausgleich schaffen.

Die Therapie im FIDD ist eine sogenannte symptomorientierte Therapie. Damit ist gemeint, dass anhand des individuellen Fehlerprofils die schlechte Rechtschreibung und fehlerhafte Strategienutzung erkannt und behoben wird. Die Effektivität von symptomspezifischen Trainings ist in der Literatur gut belegt.

Die LRS- Therapie im FIDD basiert auf der Einsicht, das sichere Rechtschreiber sich bei Unkenntnis der richtigen Schreibung eines Wortes nicht am Klangbild, sondern am Schriftbild der Bedeutung den sogenannten Wortstämmen bestehend aus Vorsilben und Endungen (lateinisch: Morpheme) orientieren. Über ausreichend viel Schreiberfahrung weiß man irgendwann, wie ein Wort auszusehen hat. Die Schreibung ist als Bild im Gedächtnis abgelegt (Wortbildgedächtnis) Wort findet sich auch bei Correkt Vokabeltrainer.

Auch beim Erlernen einer Fremdsprache können ähnliche Schwierigkeiten auftreten. Da hier jedoch andere Gesetzmäßigkeiten zwischen Lauten und Buchstaben gelten, ist ein spezifisches Training hilfreich. Lesen sie hierzu weiter unter Correct – LRS- Vokabeltraining Englisch für Kinder.

Sie finden weitere detaillierte Informationen zu unserer LRS-Therapie in Leverkusen und Solingen unter der verlinkten Seite, die mit einem Klick erreichen können.

Erfahrungen & Bewertungen zu FIDD Förderinstitut
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