Behandlung von Konzentrationsstörung: Wir bringen Bewegung in die Sache

Die INPP-Therapie als Alternative

Mit der INPP-Therapie hat das Institut für Neuro-Physiologische Psychologie (INPP) in Chester/ England schon vor über 40 Jahren eine Methode zur Förderung der neuromotorischen Entwicklung erarbeitet. Die INPP-Therapie basiert auf der Beobachtung, dass frühkindliche Reflexe, die überdauern, Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene in allen Lebensbereichen behindern und Verhalten negativ beeinflussen. Hiervon können

  • Konzentration und Aufmerksamkeitssteuerung,
  • alle Bereiche des Lernens sowie
  • die Emotionalität

betroffen sein.

Mit den INPP-Tests werden

  • Gleichgewichtsfunktionen
  • grobmotorische Koordination und Gangmuster
  • Ausreifungsgrad der motorischen Entwicklung
  • Kleinhirnfunktionen
  • Dysdiadochokinese
  • persistierende frühkindliche Reflexe
  • Halte- und Stellreaktionen
  • Lateralität
  • Augenmuskelmotorik

sowie die Überprüfung der visuellen Wahrnehmungsfähigkeit überprüft.

Der Befundung ist ein ausführliches Anamnese- und Beratungsgespräch über Schwangerschaft und Geburtsverlauf sowie weitere Besonderheiten in der kindlichen Entwicklung vorausgeschaltet. An welcher Stelle gab es Unregelmäßigkeiten, die eine Hemmung der frühkindlichen Reflexe unterbunden haben und diesen überdauern ließen? Mit der INPP-Therapie knüpfen wir hier an und geben dem Gehirn eine zweite Chance zur Nachreifung. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu, Teilleistungsstörungen können effizient bearbeitet werden. Medikamente sind bei der INPP-Methode nicht notwendig.  

Für den Hintergrund der INPP-Therapie: Kinder mit Konzentrationsstörungen können sich fokussieren – bei Dingen, die sie selbst interessieren

Kinder, die äußerlich zunächst unauffällig wirken, können sich „innen drin“ ganz anders entwickelt haben. Der Zusammenhang zwischen Bewegungsentwicklung und bestehenden Lern- und Verhaltensauffälligkeiten sowie Konzentrationsstörungen wird in der Pädagogik oft nicht ausreichend wahrgenommen – die INPP-Therapie setzt genau da an. Um die Zusammenhänge zu verstehen, gehen wir in einem ausführlichen Anamnesegespräch bis in die Schwangerschaft zurück. Hier finden sich oft schon die ersten Hinweise auf Abweichungen im Verlauf von Schwangerschaft und Geburt und somit in der Entwicklung des Kindes.

Bleiben frühkindliche Reflexe erhalten, hilft die INPP-Methode diese nachträglich zu hemmen, sodass sich willentlich gesteuerte Motorik entwickeln kann

Vor- wie nachgeburtlich hat die Natur zur Reifung der Babys ein Entwicklungsprogramm vorgesehen, welches über die Aktivität frühkindlicher Reflexe ausgelöst wird. Diese Reflexe sind Grundlage für die Entwicklung willentlich gesteuerter Motorik. Baby-Reflexe, die in der Schwangerschaft, unter der Geburt und im ersten Lebensjahr sinnvoll und notwendig waren, werden im „normalen“ Entwicklungsverlauf gehemmt, sodass das Nervensystem optimal zur Ausreifung gelangen kann.

In manchen Fällen ist diese Entwicklung von Reflex zu gesteuerter Motorik gestört. Die Hemmung der Baby-Reflexe geschieht nur unzureichend, auch wenn Eltern und Bezugspersonen sich liebevoll um das kleine Wesen kümmern. Diese Reflexe überdauern (Fachsprache: „persistieren“) die normale Entwicklungsphase, in der Baby-Reflexe sinnvoll und notwendig sind, wirken sich dann störend auf die weitere Entwicklung aus. Diesen Prozess und die Auswirkungen, die man nur mit geübtem Auge erkennt, macht der INPP-Test sichtbar. Bis zum Schuleintritt fallen die Kinder oft nicht auf.

Persistierende frühkindliche Reflexe haben in der Regel negativen Einfluss auf:

  • Gleichgewicht
  • Körperwahrnehmung
  • Grob- und Feinmotorik
  • Stimmungen
  • Ängste
  • Konzentration

sowie alle Facetten sonstiger Lern- und Leistungsprobleme, die auf eingeschränkter Motorik beruhen.

Die INPP-Therapie kann beispielsweise bei Nora wirken.

Nora stolpert, sitzt nicht still, scheint die Ohren auf Durchzug zu stellen. Und dann: rechnet sie ihrer Mutter vor, dass es günstiger für sie ist, den Handyvertrag nicht abzuschließen, weil die Raten zu hoch sind. Wie kann das sein? Eltern, Lehrer und Geschwister haben bei der 11-jährigen meist den Eindruck, sie nähme nicht am allgemeinen Leben teil. Sie schaltet regelrecht ab. Im nächsten Moment ist sie lebendig und überspielt ihre geistige Abwesenheit mit viel Witz. Dass sie trotzdem lernt, kann ihr Umfeld nicht erkennen. Als Nora ein Kindergartenkind war, fiel ihr Verhalten nicht auf. Erst mit dem Besuch der Schule und stärker geregelten Abläufen bemerkte man die fehlende Konzentration. Und sie selbst spürte das natürlich auch – konnte sich dazu allerdings nicht reflektiert äußern.

Dass sie klug ist und eine andere Form der Wahrnehmung hat, stellten glücklicher Weise Fachleute schnell fest. Die Eltern wogen verschiedene Methoden zur Behandlung der Konzentrationsstörung ab. Helfen Medikamente? Sollen wir warten, ob sich die Sache auswächst? In der Zwischenzeit gab es erste Anzeichen der Pubertät. Nicht der Norm zu entsprechen, machte Nora aggressiv. Jetzt musste gehandelt werden …

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Mittels INPP-Therapie erhält das Gehirn ein Update durch besondere Bewegungen

Lokalisieren wir in einer ausführlichen Befundung Baby-Reflexe als Mitverursacher der Probleme, lassen wir die Kinder diese frühkindlichen Bewegungsmuster einfach nachmachen. Das Gehirn erhält mittels INPP-Methode ein „Update“.

Unser pädagogisches Team im FIDD wird in der Regel kontaktiert, weil es Schwierigkeiten beim Lernen gibt. Lesen Sie unter Deutsch und Mathematik, wie wir Ihr Kind in diesem Fall unterstützen können. Immer wieder stellen wir dann fest, dass es neben dem schon geschilderten Problem noch weitere gibt. Durch eine neuromotorische Entwicklungsförderung nach der INPP-Methode stabilisieren wir das Kind in einem ganz anderen Rahmen als herkömmliche Therapien es im Regelfall vermögen.

Möchten Sie mehr dazu erfahren? Dann werfen Sie einen Blick in unsere Broschüre, die Sie im Institut gerne im Original erhalten. Weitere erste Anhaltspunkte liefert auch der Fragebogen für Kinder. Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne persönlich.

Broschüre-Fiddplus Förderinstitut

 

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